Selbstgemachtes Ladegut wird viel beschrieben. Tolle Ideen finden Sie zahlreiche im Internet. Eine, die ich auch noch umsetzen möchte, ist das Nutzen von den dicken Haltebändern von zum Beispiel Brikett oder Steinen. Diese bekommt man nur mit einem Messer auf. Daraus lassen sich tolle Platten machen. Vielleicht sogar Mauern oder Zäune.
Nun, Ladegut aus Ästen ist an sich nichts neues. Meine Lösung ist indirekt auch auf einigen Videos zu sehen. Hier mal ein Photo:

Solche Äste sehen toll aus, sind kostenlos zu bekommen und schnell mit einer Rosenschere hergestellt. Ich nahm sichtlich vertrocknete Äste und keine noch wachsenden.
Eisstiele als Ladegut
Die Nachbarsinder leckten fröhlich an einem Eis. Das an sich ist weder spannend noch interessant. Zumal Eis mich kaum interessiert. Doch, interessant hierbei war, dass die Eisstiele aus rundem Holz waren. Leider weiß ich die Marke nicht mehr. Egal, sollte zu finden sein. So bat ich die Kiddies, wenn fertig gegessen, mir doch die Holzstiele zu geben. Das taten sie dann auch fröhlich grinsend. Die Stiele steckte ich einfach in den Geschirrspüler. Das war das Effektivste. Nur warmes Wasser und Seife brachten weder Geruch noch Farbe heraus.

Hier sehen Sie das tolle Ergebnis. Die Stiele passen perfekt als Ladegut auf einen Rungenwagen. Richtig gestapelt sogar auf einen Niederbordwagen oder Flachwagen. Dazu könnte ich sie dann mit einem Band zu einer Pyramide verbinden und verkleben. Einfach herrlich.
Etwas ganz anderes zeigt das folgende Bild.

Diese etwas unruhig aussehenden Holzbalken waren einmal der Rahmen eines Periskopes für Kinder. Das Gehäuse ist aus Holz. Nur die Spiegel sind aus Glas. Schon beim Ausschneiden sah ich das Potenzial als Ladegut. Auch meine Tochter war begeistert.
Ein ganz aktuelles Beispiel, dass ich erst wegwerfen wollte zeigt das nächste Bild.

Die metallenen Spritzgussteile waren einmal ein Spanner (oder wie man die nennt) eines Spanngurtes. Der Spanner machte harte Bekanntschaft mit einer Betonplatte und zerbrach in vier Teile. Erst wollte ich sie wegwerfen, doch dann besann ich mich und wollte erst ausprobieren, wie die sich als Ladegut machen.

Ich finde, das sieht ganz witzig aus. Zuletzt hatte ich die Teile auf einem Niederbordwagen vereint. Das sieht auch gut aus.

Hier sieht das auch schon ganz gut aus. Lediglich ein wenig Holz zum Sichern fehlt da noch.
Spritzlinge als Ladegut
Irgendwo las ich von Spritzlingen als Ladegut. Natürlich sind nicht die eigentlichen Teile des Modellbau-Objektes gemeint. Vielmehr dessen Rahmen. Da ich gerade dabei bin, einen Bockkrank von Faller zusammen zu bauen, hatte ich passend einen Spritzling über und fischte ihn wieder aus dem Papierkorb. Sehen Sie selbst, wie sich die zurechtgeschnittenen Rahmen als Ladegut machen.

Wie Sie sehen können, sieht das ohne farbliche Behandlung schon gut aus. Nun kann ich sie färben und evtl. die Ecken und Rundungen abschneiden damit es Rohrstapel werden können. Mal schauen.